Knorpelkompetenzzentrum

Unsere Gelenke sind mit einer Knorpelschicht überzogen, die durch ihren einzigartigen Aufbau einen praktisch reibungsfreien Ablauf von Bewegung ermöglicht. Dieser Knorpel wird als hyaliner Knorpel bezeichnet. Der Gelenkknorpel ist bezüglich seiner biomechanischen Eigenschaften einzigartig. Bis zum heutigen Tage gibt es keinen von Menschenhand hergestellten Werkstoff, der mit den Eigenschaften des Gelenkknorpel im Bezug auf Steifheit, Elastizität und Reibung vergleichbar wäre.

Beim Erwachsenen besitzt der Gelenkknorpel keine direkte Blut- oder Nervenversorgung, weshalb er nach Verletzungen oder krankheitsbedingten Veränderungen nur ein sehr eingeschränktes Selbstheilungsvermögen hat.
Aufgrund von Sportverletzungen, Überbelastung und Unfällen nimmt die Zahl der Knorpelschäden in den großen Gelenken immer mehr zu.

Auch bei solchen Problemen stehen wir Ihnen als kompetenter Partner mit unserem Wissen und know-how zur Verfügung. Wir versuchen stets einen individuellen, auf Ihre persönliche Situation zugeschnittenen Therapieplan zu erarbeiten.

Zunächst steht auch hier die konservative und minimalinvasive Therapie im Vordergrund. Näherers hierzu finden Sie auf unserer Homepage im Bereich Zelltherapie.
Abhängig von den vorliegenden Befunden und Beschwerden ist leider nicht immer ein konservativer Therapieansatz möglich. Sollte eine operative Versorgung unumgänglich sein, finden Sie in unserem Zentrum mit Dr. Eichhorn einen hoch spezialisierten Operateur, der sich Ihren Problemen gerne annimmt.
Als ehemaliger Leiter der Sporttraumatologie am BwK Ulm, zertifizierter Kniechirurg (www.deutsche-kniegesellschaft.de) und zertifizierter Arthroskopeur (www.aga-online.ch), hat sich Dr. Eichhorn in den letzten Jahren schwerpunktmäßig mit Knorpelschäden der großen Gelenke befasst.

© B. Braun Aesculap

Neue Chancen durch regenerative Medizin

Die Heilung durch körpereigenen Gewebeersatz eröffnet Millionen von Patienten die Chance auf eine erfolgreiche Behandlung von Knorpelschäden.
Mit Tissue Engineering bezeichnet man in der Biotechnologie die Behandlung und Heilung von Gewebedefekten durch lebende, zumeist körpereigene Zellen. Diese werden dem Patienten entnommen, in spezialisierten Labors durch natürliche Wachstumsprozesse vermehrt und ihm anschließend wieder retransplantiert. Der Patient muss keine Abstoßungsreaktion durch ein solches Transplantat befürchten und profitiert von einer natürlichen Heilung von innen heraus. Die transplantierten Zellen können im Körper eine kontinuierliche Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der ausgefallenen Gewebe- bzw. Organfunktion bewirken.
Die Vorteile dieser Methode sind enorm.

© B. Braun Aesculap

Die autologie Knorpelzelltransplantation (ACT)

Mit der autologen Knorpelzelltransplantation – der so genannten ACT – wurde 1994 erstmalig ein Verfahren vorgestellt, mit dem unter Verwendung von körpereigenen Knorpelzellen vollschichtige Defekte des Gelenkknorpels wieder durchgehend mit hyalinartigem Knorpel bedeckt werden können.

Mittlerweile ist dieses Verfahren so weiterentwickelt worden, dass es möglich ist, die angezüchteten Zellen durch einen minimalinvasiven arthroskopischen Eingriff direkt in den Defektbereich einzubringen.

Ob bei Ihren vorliegenden Beschwerden ein solches Verfahren zur Anwendung kommen kann, können wir gerne in einem persönlichen Gespräch erörtern, in dem wir mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan erarbeiten.

© B. Braun Aesculap

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